Paul-Fahlisch-Gymnasium
Lübbenau

Tanz der Gefühle - Kunstausstellung

Unsere Jahrgangsstufe 12 verabschiedete sich auch auf künstlerische Art und Weise in den letzten Wochen. Die Kunstausstellung 'Tanz der Gefühle' veröffentlichte die gesammelten Werke der letzten zwei Jahre. Einen Eindruck davon liefern die folgenden Bilder und die Eröffnungsrede des Abends:


Eröffnungsrede zur Kunstausstellung

Liebe Gäste, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler,

Ich freue mich, dass wir heute so zahlreich anlässlich unserer Kunstausstellung „Tanz der Gefühle“ zusammengekommen sind. Ich denke, die beiden Jahre in der Sekundarstufe II sind wie im Fluge vergangen - und bestimmt geht es vielen von uns so. Doch innerhalb dieser kurzen Zeit haben wir im Kunstunterricht unheimlich viel erreicht; oder besser gesagt geschaffen.

Zwei Jahre lang haben wir unsere Werke gesammelt und vor wenigen Wochen haben wir dann diese Sammelmappen geöffnet. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass nicht wenige erstaunt waren, wie viel tatsächlich zusammengekommen ist. Wir haben dabei außerdem gesehen, wie wir uns entwickelt und vor allem gesteigert haben. Daraus ergibt sich das Ziel unserer Ausstellung: Wir möchten Ihnen und euch zeigen, welche Entwicklung wir genommen haben und welche Entwicklung ein Kunstwerk bis zu seiner Vollendung nimmt. Aus diesem Grunde werden in unserer Ausstellung auch Skizzen, Studien und Vorarbeiten zu sehen sein. Oftmals werden Sie auch mehrere Werke zum gleichen Thema finden.

Damit erschließt sich auch der Titel unserer Ausstellung „Tanz der Gefühle“. Warum also „Tanz“? Wir haben gelernt, dass – egal was wir zeichnen - ein Bild erst interessant wird, wenn sich Menschen bewegen. Und richtig interessant wird ein Bild, wenn Menschen, indem sie sich bewegen, Gefühle zeigen.

Diese zwei Motive: Bewegung und Gefühle haben uns zwei Jahre lang begleitet. Doch wenn Sie durch unsere Ausstellung gehen, werden Sie nicht zwei Werke finden, die sich gleichen würden. Das liegt an unserer Individualität, jeder empfindet anders, jeder fasst diese zwei Motive anders auf und jeder verarbeitet diese unterschiedlich. Genau darin liegt, wie ich finde, die Bedeutung des Kunstunterrichts: Im künstlerischen Schaffen können wir „wir selbst“ sein. Darum ist der Kunstunterricht eine wichtige Abwechslung zu den anderen, rationaleren Fächern, ohne die es zweifellos auch nicht ginge.

Des Weiteren haben wir viel ausprobiert. Wir haben uns in der Malerei, Grafik, Plastik und Fotografie betätigt. Wir haben unterschiedlichste Epochen und Strömungen kennengelernt: Vom Jugendstil über den Surrealismus bis zur Popart. Wenn Sie gleich durch unsere Ausstellung gehen, sind Sie in der glücklichen Lage, dass Sie die Künstler und Künstlerinnen selbst fragen können, was sie sich bei ihren Werken gedacht haben.

Doch bevor wir unsere Personalausstellung eröffnen, möchten wir unserer Frau Merzdorf danken. Sie war es, die uns zu Höchstleistungen gebracht hat. Frau Merzdorf, Sie hatten so viel Geduld mit uns, wenn wir länger brauchten. Denn einige von uns gaben sich eben erst mit ihrem Werk zufrieden, wenn es den eigenen Ansprüchen genügte. Darum geht an Sie, Frau Merzdorf, ein großes Dankeschön von uns allen.

Nun wollen wir unsere Personalausstellung „Tanz der Gefühle“ eröffnen und hoffen, dass Sie sie interessant finden werden.

Wilhelm Emmrich

Bilder