Paul-Fahlisch-Gymnasium
Lübbenau

Unterrichtsgang zur Ausstellung zum Ersten Weltkrieg im Rathaus

Stellvertretend für mehrere Klassen, die die Möglichkeit bereits genutzt haben, die Ausstellung „100 Jahre Ende Erster Weltkrieg – Lübbenau, Cüstrin, Verdun“ im Rathaus Lübbenau zu besuchen, berichten wir hier kurz über die Erfahrungen der Klasse 9.2, die im Rahmen des Geschichtsunterrichts die Ausstellung mit einer Führung durch Herrn Hensel von der LÜBBENAUBRÜCKE erlebte.

Die Ausstellung wird von der LÜBBENAUBRÜCKE im Auftrag der Schützengilde zu Lübbenau 1655/1991 e.V. mit finanzieller Unterstützung der Stadt Lübbenau/Spreewald organisiert und nimmt Bezug auf Bernhard Wutk, einem jungen Lübbenauer Bürger und seinem Schicksal im Ersten Weltkrieg. Ziel der Ausstellung ist die Berschäftigung mit allen Opfern des Krieges, dazu gehören Soldaten an der Front aber auch die Familien, Freunde und persönlichen Schicksale in der Heimat.

Auch eine Darstellung zur Geschichte des Kriegerdenkmals Lübbenau soll einen Diskurs darüber angeregen, wie in Lübbenau mit der Erinnerung an die Opfer der Kriege zukünftig umgegangen werden kann.

Die Ausstellung und die eindrucksvolle und wissensreiche Führung durch Herrn Hensel wurde von den Schülerinnen und Schülern gespannt und interrersiert aufgenommen und verfolgt. Wir begrüßen daher eine Fortführung der Ausstellung im Rathaus oder als Wanderausstellung an Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen. Im Jahr 100 nach dem Ende der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts ist eine Ausstellung, die Anhand von persönlichen Schicksalen und authentischen Feldpostbriefen eines Lübbenauer Bürgers die Auswirkungen des Krieges über die NS-Zeit bis heute zeigt, eine Bereicherung für Schülerinnen und Schüler, aber auch für alle Bürgerinnen und Bürger, die in den politisch unruhigen Zeiten fragen, wohin Nationalismus und Populismus führen können.

Ein beonderer Dank gilt nochmals Herrn Hensel!

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