Paul-Fahlisch-Gymnasium
Lübbenau

Schiff Ahoi

Die Plätze für das Projekt ,,Segeln“ waren rar – umso glücklicher waren wir, an dieser Projektfahrt teilnehmen zu können. Zusammen mit Frau Prawos und Herrn Krüger erlebten wir, insgesamt acht Schüler*innen der 11. und 12. Klassen, eine abenteuerliche Woche voller Überraschungen und neuen Eindrücken.

Nach der knapp dreistündigen Autofahrt erreichten wir den Hafen von Ueckermünde, an dem wir von unseren zwei Bootsführern Torsten und Sven herzlich in Empfang genommen wurden. Auf die Begrüßung folgte auch gleich ein Rundgang des Bootes. Der Segler trägt den Namen ,,Wappen von Ueckermünde“ und ist Deutschlands erster behindertengerechter Großsegler. Wir waren alle etwas erstaunt, als wir die kleinen Schlafkabinen und den Aufenthaltsraum sahen, welche in der Bootssprache auch als Koje und Messe bezeichnet werden. Daraufhin haben wir uns alle zusammengesetzt, stellten uns einander vor und sprachen über unsere Wünsche und Erwartungen an diese Projektwoche. Als wir uns besser kennengelernt hatten, besprachen wir unseren Segeltörn. Wir beschlossen, die Nacht bis nach Bornholm durchzusegeln. Dafür mussten wir im Schichtsystem arbeiten, weswegen wir uns in zwei Gruppen aufteilten. Jede Gruppe musste abwechselnd vier Stunden auf dem Deck anwesend sein. Da wir uns auf dem Schiff selbst versorgen mussten, waren pro Mahlzeit zwei Schüler*innen für das Zubereiten des Essens verantwortlich.

Daraufhin setzten wir die Segel und steuerten Richtung Bornholm. Wir hatten die Möglichkeit, das Schiff selbst zu steuern. Wir erlernten dabei fast alles durch „learning by doing“.

Wir erreichten den Hafen der dänischen Insel Bornholm zur frühen Stunde des nächsten Tages. Als wir uns für einige Stunden ausgeruht hatten, fuhren wir mit dem Bus in den Ort Svaneke. Dort hatten wir den restlichen Tag Zeit, um uns von der berühmten Schokolade und dem leckeren Eis zu überzeugen. Außerdem genossen wir den Ausblick und das Meeresrauschen, als wir entspannt an der Küste saßen. Nach dem erlebnisreichen Tag kehrten wir wieder zum Segler zurück und verbrachten die Nacht im Hafen.

Am nächsten Morgen steuerten wir in Richtung Swinemünde. Ein Tag auf dem Boot mit lauter neuen Erfahrungen und einigen Runden Skat mit unserem Bootsführer Torsten. Am Abend erreichten wir den polnischen Hafen von Swinemünde. Wir waren zwar froh, dass wir die letzte Nacht in den kleinen Kojen schlafen mussten, fanden es aber trotzdem schade, dass die Projektfahrt sich dem Ende zuneigte.

Auf dem Rückweg von Swinemünde nach Ueckermünde machten wir das Schiff sauber. Dann steuerten wir Richtung Heimat.

Wir bedanken uns bei Frau Prawos und Herrn Krüger für die Bereitschaft, diese Fahrt mit uns durchzuführen, sowie bei den Bootsführern Sven und Torsten für die Unterstützung und ihre liebe, aufgeschlossene Art.

Aleksandr Rehner, Jona Krüger, Theresa Dix

Bilder