Paul-Fahlisch-Gymnasium
Lübbenau

Eindrücke aus Danzig

Danzig - die Hafenstadt an der Ostseeküste Polens, die nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut wurde.
Das ist es, was wir, die Schüler der 12. Klasse, wussten als wir am Montag, den 18.09.2017 um 7:00Uhr mit dem Bus in unsere letzte Projektfahrt starteten. Gemeinsam mit Herr Fritzsch und Frau Böhmer fieberten wir der Ankunft in einer der größten Städte Polens entgegen.
Auf dem Weg dorthin verbrachten wir eine kurze Zeit in Posen und hatten dort die Möglichkeit in den kleinen landestypischen Gassen zu schlendern und etwas Warmes zu essen. Nach ein paar weiteren Stunden Busfahrt erreichten wir gegen 18:00Uhr endlich unser Hotel und hatten genug Zeit unsere Zimmer zu beziehen und anschließend die Umgebung zu erkunden, bevor am nächsten Tag unser Kulturprogramm startete.
Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir mit dem Bus in die Altstadt von Danzig und hatten dort, beginnend vor dem Grünen Tor, eine zweistündige Stadtführung. Erst zu diesem Zeitpunkt erkannten wir den Glanz der Stadt. Der Lange Markt mit seinen kleinen Cafés und Restaurants sowie die kleinen Nebenstraßen mit den typischen Gebäuden aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und auch die Marienkirche zogen schnell unser Interesse auf sich. Einige wagten den Aufstieg durch das schmale Treppenhaus, um vom Kirchturm aus einen unbezahlbaren Blick über die Dächer Danzigs genießen zu können. Ein weiteres Highlight an diesem Tag war der Besuch von Sopot. Herr Fritzsch betonte immer wieder, dass Sopot "die Stadt der Reichen und Schönen" ist und versprach damit auch nicht zu viel. Der weite Sandstrand bot perfekte Gelegenheiten für ein paar Erinnerungsfotos mit Freunden und die kleine Promenade lud zu einem gemütlichen Kaffee ein.
Unser Kulturprogramm führte uns weiter nach Gdynia. Gemeinsam mit Danzig und Sopot bildet Gdynia die Dreistadt Danzig. - Und ja, auch für uns war das anfangs irgendwie verwirrend... Nach diesem Programm waren wir froh, im Hotel anzukommen. Unter der Bedingung, zu einer gewissen Zeit zurück auf den Zimmern zu sein, durften wir jeden Abend ganz nach unseren Vorstellungen ausklingen lassen.
Am Mittwoch machten wir uns mit einem Boot im besonderen Stil auf den Weg zur Westerplatte und lernten dort bei einer kurzen Führung die Geschichte von Deutschland und Polen kennen, was sehr wertvoll für den Geschichtsunterricht und das bevorstehende Abitur ist. Ruinen gaben uns eine Vorstellung von der Lage zu Beginn des Weltkrieges. Nach diesem lehrreichen Ausflug führte uns der Tagesplan weiter in den botanischen Garten Danzigs. Diesen durften wir selbstständig erkunden.
Die Projektfahrt Danzig ging nun dem Ende entgegen. Am letzten Tag besuchten wir die Marienburg, welche während des Zweiten Weltkrieges zu großen Teilen zerstört und später wieder aufgebaut wurde. Durch eine interessante Führung brachte man uns das frühere Leben auf einer solchen Burg näher und auch hier hatten wir die Möglichkeit auf den Turm zu steigen und eine Aussicht über die Stadt zu genießen.
Bevor in der Nacht unser Bus in Richtung Heimat startete, fuhren wir zurück in die Altstadt und hatten dort 9 Stunden Freizeit. Diese nutzten wir, um noch einmal alle Eindrücke Danzigs auf uns wirken zu lassen. Touren mit kleinen Booten, eine Fahrt mit dem Riesenrad "Amber Sky" oder der Besuch der schönsten Bars der Stadt...- Für Jeden gab es eine Möglichkeit die Projektwoche perfekt ausklingen zu lassen.
In diesem Sinne bedanken wir uns noch einmal im besonderen Maße bei unseren Lehrern Frau Böhmer und Herr Fritzsch, die uns all diese Erlebnisse ermöglicht haben. Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir nicht immer einfach waren und sind, aber Sie haben alles richtig gemacht!
Wir hoffen, dass noch viele andere Schüler nach uns die Möglichkeit haben werden, das Strahlen Danzigs für sich zu erkennen.
Jamie-Lee Primon und Jolien Jank

Bilder