Paul-Fahlisch-Gymnasium
Lübbenau

Besuch des Braunkohletagebau Jänschwalde

Am 24.05.2016 besuchte die Klasse 10.4 des Paul – Fahlisch – Gymnasium Lübbenau den Braunkohletagebau Jänschwalde.

Angekommen auf dem Betriebsgelände der Firma Vattenfall wurde man gleich durch den Guide, welcher uns dann durch den Tagebau begleitete, empfangen. Darauf folgte eine Präsentation über den Tagebau Jänschwalde. Die Präsentation befasste sich mit der Geschichte des Tagebaus von dem Beginn der Braunkohleförderung 1976 bis heute. Auch sprach er die schwierige wirtschaftliche Lage nach der Wende an und zeigte uns damit die große Bedeutung der Braunkohleförderung für die gesamte Lausitz. Interessant war dabei der Fakt, dass in den Tagebauen der Lausitz mehr Strom hergestellt wird als die Region verbraucht. So nutzen auch andere Regionen den in der Lausitz produzierten Strom. Ein weiteres Thema des Vortrages war die Zukunft der Braunkohle in der Lausitz und die Besetzung des Tagebaus Welzow-Süd durch Naturschützer, bei der ebenfalls das Kraftwerk Schwarze Pumpe gestürmt wurde und erst durch den Eingriff der Polizei sich die Gegner des Braunkohletagbaus zurück zogen.

Nachdem Vortrag begab sich die Klasse in einen Grubenbus und fuhr in den Tagebau hinein. Bei unserem ersten Halt hatten wir einen guten Ausblick auf die Schaufelradbagger und die F60, die leider nicht in Betrieb waren, da die Gleise der F60 verrückt wurden. Danach fuhren auf die Sohle des Tagebaus und konnten die Schaufelradbagger sowie die F60 aus der Nähe betrachten. Dabei sah man dann auch das zweite Lausitzer Flöz, welches 15-17 Mio. Jahre alt ist und im Tagebau Jänschwalde abgebaut wird.

Anschließend besichtigten wir einen Aussichtspunkt auf einer Kippe und man sah große Berge von Rohgips, welche im Moment nicht wirtschaftlich genutzt werden können.

Abschließend gab es ein Mittagessen in der Kantine von Vattenfall und wir fuhren wieder mit dem Bus nachhause.

Der Klasse 10/4 hat der Ausflug in den Tagebau Spaß gemacht, da es eine Abwechslung zum normalen Unterricht bot und man sich selbst ein Bild von einem Tagebau machen konnte.

Moritz Buder

Bilder