Paul-Fahlisch-Gymnasium
Lübbenau

Ein Blick in die Zukunft: Besuch der Humboldt Universität Berlin

Bereits seit 2003 bietet der Zukunftstag Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich einen Tag lang über Berufs-und Studienangebote in der Region zu informieren.

In diesem Jahr waren wir an der Reihe: die Tutorien von Frau Kolouschek und Frau Kleinert.
Am 28. April brachen wir also mit dem Zug in Richtung Berlin auf und erreichten nach kurzweiliger Fahrt das Hauptgebäude der Humboldt-Universität am Prachtboulevard Unter den Linden.

Empfangen wurden wir von Xenia, die uns als studentische Mitarbeiterin gut gelaunt herumführte. Gegründet im Jahre 1810 und benannt nach dem großen preußischen Gelehrten und Staatsmann Wilhelm von Humboldt, umfasst die HU heute neun Fakultäten und bietet rund 190 Studiengänge an. Wir besuchten den Campus Mitte, wo die geistes-und sozialwissenschaftlichen Fakultäten angesiedelt sind. Nachdem wir zuerst einen Blick in die Mensa -mit erstaunlich studentenfreundlichen Preisen- geworfen hatten, gingen wir in den Audimax. Dort erklärte uns Xenia, dass der Studentenausweis nicht nur die Türen der Universität öffnet, sondern auch die der U-und S-Bahn. Leider gelten die Studententickets jedoch nur für Berlin und nicht für ganz Brandenburg.

Ganz nach dem Motto Humboldts „Universitas litterarum“- Einheit von Lehre und Forschung- machten wir uns dann auf dem Weg zum Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum. Studenten können in diesem hochmodernen Gebäude mehr als zwei Millionen Bände ausleihen. Nach Anmeldung steht die Bibliothek auch schon Schülern kostenlos zur Verfügung.

Danach wurde es etwas komplizierter: Wir bekamen eine Reihe von Infomaterial und einen Vortrag zu den Studienmöglichkeiten, dem Bewerbungsverfahren und dem Aufbau eines Bachelorstudiengangs. Wer sich allerdings noch nicht sicher ist, ob die HU tatsächlich die richtige Uni ist oder welcher Studiengang es nun werden soll, der kann sich auch am 18. und 19. Mai beim Tag der offenen Tür informieren.

Nach dem Ende unserer Führung hatten wir noch ausreichend Gelegenheit, selbstständig unsere Zeit in der Hauptstadt zu nutzen.
An dieser Stelle sei nochmal unseren Tutorinnen für diese Exkursion gedankt. Bestimmt werden sich einige von uns im nächsten Jahr unter die 34.000 Studenten an der Humboldt-Universität mischen.

Bilder