Paul-Fahlisch-Gymnasium
Lübbenau

Die etwas andere Exkursion

Wir, die Klassen 8.1 und 8.3 , haben ein Ausflug in das Cottbuser Landgericht unternommen.

Wir wussten ungefähr das Thema und waren aufgeregt, wie eine Gerichtsverhandlung verlaufen wird. Sonst haben wir so etwas nur im Fernsehen gesehen. Als wir ankamen, mussten wir noch einen Moment warten, da wir zu früh waren. Wir haben sofort gemerkt, dass es doch schon anders ist als im Fernsehen. Wir konnten beobachten wie der Anwalt des Angeklagten telefonierte und haben nichts Gutes erwartet. Als die Verhandlung anfangen sollte, sagte der Anwalt, dass sein Mandant verschlafen habe und wir noch warten müssten. Wir waren natürlich schockiert. Wie kann man an so einem Tag überhaupt schlafen, und dann noch verschlafen? Der Angeklagte betrat den Raum und als der Richter ihn fragte, warum er verschlafen habe antwortet er nur, dass er nichts von der Verhandlung wüsste. Als der Staatsanwalt die Klage verlas waren wir sehr überrascht, weil es in dieser hieß, dass der Angeklagte gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen habe, Crystal Meth in seiner Wohnung herstellte und mehrere Waffen illegal besaß. Doch der Angeklagte bestritt diese Vorwürfe. Er schob alles auf einen Freund. Dieser Freund soll bei ihm gewohnt haben. Er habe von all dem vorher nichts gewusst. Der Richter und wir glaubten das nicht, wie soll jemand es nicht mitbekommen, dass sein Freund illegale Sachen treibt und Waffen besitzt, vor allem weil es hieß, dass die Waffen überall in der Wohnung lagen, aber er meinte, dass sie nicht immer da lagen, weil auch Kinder zu ihnen zu Besuch kämen. Im Voraus wurde erwähnt, dass dem Angeklagten 2 Jahre, welche auch auf Bewährung ausgesetzt werden könnten, drohten. Dann wurden zwei Polizisten als Zeugen gehört. In dieser Verhandlung wurde zwar noch kein Urteil gefällt, trotzdem war es sehr spannend.

Wir bedanken uns bei Frau Oleynik, die uns diesen Tag organisierte.

Sophie K.