Paul-Fahlisch-Gymnasium
Lübbenau

Drogen im Biologieunterricht

Am 3. November 2015 kam Frau Gögeritz von dem Senftenberger Polizeipräsidium im Rahmen des Biologieunterrichts in unsere Klasse, um uns über Drogen aufzuklären.

Sie erzählte uns als erstes etwas über die aktuelle Droge Crystal Meth. Sie ist eine preisgünstige Aufputsch Droge und gehört zu den schnellst wirkenden Drogen überhaupt. Die Chance abhängig zu werden, ist sehr hoch. Sie erklärte uns außerdem noch, dass die Droge häufig geschnupft, teilweise auch geraucht, in Wasser aufgelöst oder gespritzt wird. Der Konsum verringert das Schlafbedürfnis und steigert die Leistungsfähigkeit. Das Hunger -und Durstgefühl wird vermindert. Bei einer hohen Dosierung können Halluzinationen auftreten. Die Wirkungsdauer von dieser Art Droge beträgt etwa zehn Stunden. Danach tritt meistens ein starkes Erschöpfungsgefühl auf. Bei einer hohen Dosierung kann die Wirkung sogar bis zu 36 Stunden andauern.

Auch über die Droge Nikotin haben wir etwas durch die Polizistin erfahren. Durch das Rauchen können viele Menschen entspannen. Es wird nicht nur der Körper des Rauchenden geschädigt, sondern auch alle Personen, die sich im näherem Umfeld aufhalten. Am meisten schockiert mich persönlich, wie Eltern von kleinen Kindern in dessen Beisein ohne Skrupel rauchen und so die kleinen Atemwege mit dem schädlichen Teerstoffen belasten. Diese Eltern sind sich ihrer Vorbildfunktion nicht bewusst, da sie ihren Kindern das Rauchen als normal vorleben und es wie essen und trinken zum Alltag dazugeh

Hauptsächlich haben wir uns aber mit dem Thema Alkoholkonsum beschäftigt. Frau Gögeritz wies uns darauf hin, dass der Alkohol die elektrischen Impulse der Zellen lähmt. Dadurch fühlt man sich leichter und macht Sachen, die man im nüchternen Zustand sich nicht getraut hätte. Der hohe Konsum kann zu Gleichgewichtsstörungen und Gedächtnisverlust führen. Wir hatten an dem Tag die Möglichkeit zu probieren, wie das Sichtfeld durch Alkohol einschränkt wird. Damit wir wissen wie es sich in unterschiedlichen Promillezuständen anfühlt, hatten wir die Auswahl zwischen drei verschiedenen Rauschbrillen. Mit diesen haben wir anschließend einen Parkur absolviert. Man hatte ernsthafte Schwierigkeiten geradeaus zu laufen oder die Bälle in die passenden Reifen zu legen. Wenn man durch die Rauschbrillen schaute, sah man zwei Bilder. Teilweise suchte man das Schlüsselloch rechts oben, dabei war es in der Mitte des Schranks. Dadurch wurde uns bewusst, dass wir nicht alkoholisiert Auto fahren sollten, da wir die Folgen in dem Zustand nicht abschätzen können. Denn oftmals unterschätzen Jugendliche diese Wirkung. Dadurch kann es zu Wachstumsschäden kommen, wenn schon Jugendliche regelmäßig Alkohol konsumieren.

Frau Gögeritz hat uns in diesen zwei Unterrichtsstunden zum Nachdenken angeregt. Ich glaube auch, dass der leichtsinnige Umgang mit Drogen speziell mit Alkohol dadurch verringert wird.

Emma Richter 9.1