Paul-Fahlisch-Gymnasium
Lübbenau

Weihnachtsgeschenke für geflüchtete Kinder und Jugendliche - Teil II

Heute war es endlich soweit. Unsere Aktion für die Bewohner des Flüchtlingsheim in Kittlitz, genauer gesagt für die zahlreichen Kinder vor Ort, wurde heute erfolgreich weitergeführt.

Nachdem vor einigen Wochen die Geschenk in der Schule gesammelt wurden, konnten wir diese heute übergeben. Wir blickten in eine Menge strahlender Kinderaugen, doch natürlich waren auch die Verwunderung und Neugierde groß. Nachdem wir die Pakete auf zwei Autos verteilt hatten, machte sich unser Korso auf den Weg und wurde schon auf dem Parkplatz von der Heimleiterin Elena und vielen aufgeregten und hilfsbereiten Bewohnern empfangen. Wir brachten die Pakete in den Gemeinschaftsraum. Hier warteten dann Kinder, Jugendliche und Eltern auf das, was wir ihnen nun erzählen würden. Auf Englisch und mit der Hilfe zweier Bewohner, die unsere Ansprache dann für die Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan übersetzten, schilderten wir unsere Idee verbunden mit einem herzlichen Willkommen in Lübbenau.

Jede Menge Geschenke konnten daraufhin verteilt werden. Ein paar der Kinder stellten sich schon kurz auf Deutsch vor. Begeisterung, Verwunderung, Neugier, Lachen, Glückseligkeit und Freude waren in den Gesichtern der Bewohner und auch in unseren deutlich zu erkennen. Wir sind sehr froh, dass wir unseren Teil zur Willkommenskultur beitragen konnten. Weihnachten ist wohl der prägendste Ausdruck unserer Kultur, die wir heute den neuen Menschen in unserem Land etwas näherbringen konnten. An andere denken, helfen, Freude schenken...genau das haben wir getan.

Wir möchten uns vielmals bei Schenkerinnen und Schenkern und allen Helferinnen und Helfern bedanken. Besonders erwähnt seien hier die Initiative "Buntes Lübbenau", die Junge GEW Brandenburg, die Oberschule Ehm-Welk, die Schulleitung des Paul-Fahlisch-Gymnasiums, unser Hausmeister, die helfenden Eltern und natürlich die engagierten Schülerinnen (besonders Anna-Rosina, Celine, Lea, Pauline).

Wir hoffen, dass unser kleines Zeichen zur Weihnachtszeit auch über den Jahreswechsel hinaus dafür sorgt, dass die Integration der Menschen, die vor Leid, Terror und Krieg geflüchtet sind, gelingt.

FS

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