Paul-Fahlisch-Gymnasium
Lübbenau

Kennenlernwoche der Klasse 7.1 (21. – 25.09.2015)

In der Projektwoche 2015 haben wir insgesamt ca. 120 km mit dem Fahrrad zurück gelegt.

Dabei besuchten wir am Montag (21.09.2015) die Slawenburg Raddusch und informierten uns dort insbesondere über die Verhüttung von Raseneisenerz. Dieses Raseneisenerz kommt als Ablagerung dicht unter der Erdoberfläche in der Lausitz häufig vor. Nach der Rückkehr schlossen wir die Fahrräder in der Schulgarage ein grillten wir auf dem Schulhof Hamburger.

Am Dienstag fuhren wir mit der Bahn nach Cottbus. Spannend war die Unterbringung von 32 Fahrrädern in einem Zug, aber das hat prima geklappt. Dann fuhren wir per Drahtesel quer durch Cottbus und dann immer den Spreeradweg entlang bis zum Stausee Spremberg und ließen unser Gepäck im Freizeitpark Klein Döbbern. Nachmittags schauten wir uns noch die Farbveränderung der Spree am Vorstaubecken und in der Stadt Spremberg an, umrundeten den Stausee und spielten im Freizeitpark Minigolf, Tischtennis, Fußball, wir grillten und abends machten wir bei Dunkelheit noch eine kleine GPS-Suche nach versteckten Gegenständen.

Mittwoch ging es zeitig wieder nach Cottbus zurück, denn um 10:00 Uhr hatten wir Kino bestellt. Im UCI-Kino schauten wir uns „Fuck you Goethe 2“ an. Dann ging es zurück zum Bahnhof und von dort nach Lübbenau.

Der Donnerstag führte uns nach Lübben. Der Hinweg ging quer durch den Spreewald über den Barzlin und dann konnten wir endlich auch in den oberen Etagen klettern. Auf dem Rückweg pausierten wir noch auf der Schlossinsel Lübben, aßen zu Mittag und führen dann den Deich entlang wieder nach Lübbenau. Auch hier begegneten uns bei Ragow die Reste der eisenbelasteten Spree in Form gigantischer Geotubes, die voll mit Eisenschlamm aus der Wudritz waren.

Freitag war fahrradfrei, dafür liefen wir einen 6 km langen GPS-Kurs quer durch die Stadt. Dabei haben wir viele sanierte Häuser gesehen, die vor allem durch unsere Schulpartnerfirma WIS saniert wurden. Die WIS sponserte uns dann noch Gummitiere und Quietschenten als „Schatz“ in der Schatztruhe und zum Schluss waren wir noch 1,5 Stunden im Spreeweltenbad.

Fazit: Wir hatten genug Gelegenheit, uns näher kennen zu lernen, mussten uns viel bewegen und stellten fest, dass wir auch Belastungssituationen gut meistern. Wir hatten eine Menge Spaß und lernten auch noch etwas über die Ursachen der Spreeverockerung dazu. Alle „Nichtlübbenauer“ konnten diese und jene schöne Ecke unserer Stadt entdecken.

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